MGV Germania Ilvesheim 1862 e. V.
Der Traditionsverein der Inselgemeinde.

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Geschichte; Chronik der Germania

Chronik der Germania

Nachdem bereits in verschiedenen Nachbargemeinden Gesangsvereine bestanden, so fanden sich auch im März des Jahres 1862 einige sangesfrohe Männer verschiedener Konfessionen zusammen, um auch in der Gemeinde Ilvesheim einen Gesangsverein ins Leben zu rufen.
Wie eine alte Urkunde aufweist, sie ist im Besitz des MGV-Germania stand nach Beschluss des großherzoglichen Bezirksamtes Ladenburg vom 30. April 1862 der Gründung eines Gesangsvereins in Ilvesheim nichts mehr im Wege.
In der ersten Versammlung, welche im „Gasthof zum Kreuz“ stattfand, wurde der Verein gegründet unter dem Namen Gesangsverein

"Germania"

Gleichzeitig wurde in dieser Versammlung die Vereinsstatuten festgelegt.
Die maßgeblichen Gründer des Vereins, die Herren,                                         Johann Feuerstein
                             Karl Ulrich
                             Adam Weber
und  
                             Heinrich Berthold
übergaben Herrn Jakob Hirsch die Vereinsleitung.

Nachdem die Gründung vollzogen war, wurde dann wöchentlich, wie es auch heute noch der Fall ist, eine Gesangsprobe abgehalten. Herr Musiklehrer Hertel, der erste Dirigent des Vereins, schrieb selber die Noten für die Sänger.

Im Jahre 1863 fand bereits die 1. Fahnenweihe statt. Diese Fahne wurde damals von den Frauen „Jungfrauen“ gestiftet. Im gleichen Jahr erfolgte noch der erste Vereinsausflug nach Hemsbach. Zu diesem Ausflug sei noch bemerkt, dass das von Herrn Peter Witz gestiftete und noch heute erhaltene Trinkhorn eifrig genutzt wurde.
Ein Jahr später erfolgte ein weiterer Ausflug nach Dossenheim.

Als der Verein in der Aufwärtsbewegung begriffen war, brach der Deutsch-Österreichische Krieg 1866 aus und die Gesangsproben mussten eingestellt werden. Erst Ende 1867 wurde, nachdem wieder geregelte Verhältnisse eingetreten waren, das Vereinsleben wieder aufgenommen.

Aber die Freude dauerte nicht lange, denn drei Jahre später brach der Deutsch-Französische Krieg 1870-1871 aus und abermals sah sich der Verein gezwungen seine Gesangstätigkeit einzustellen, da auch die Sänger zur Fahne einberufen wurden.
Nachdem auch dieser Krieg zu Ende geführt war, wurden die Gesangsproben 1871 wieder aufgenommen. Das „Deutsche Volkslied“ wurde besonders hoch geachtet und mit Lust - Liebe – Freude wurden die Lieder gesungen.

So vergingen für den Verein einige Jahre. An dieser Stelle sei weiter bemerkt, dass der Verein vom Jahre 1862 – 1874 kein festes Stammlokal besaß, sondern jedes Jahr wurde eine andere Wirtschaft bezogen, sodass abwechselnd die Inhaber der Wirtschaften, welche Vereinsmitglieder waren, berücksichtigt wurden. Erst im Jahre 1874 erhielt der Verein einen festen Sitz und zwar im „Gasthaus zur Krone“ wo selbst er bis zum Jahre 1911 verblieb.

Im Jahre 1874 erfolgte dann die Gründung eines weiteren Gesangsvereins in der Gemeinde unter dem Namen „Sängerbund“.
Einige Mitglieder verließen die Germania und traten dem neuen Verein bei. Dieser Verein hatte jedoch keine lange Lebensdauer. Schon nach einigen Jahren löste sich dieser Verein wieder auf.

Im Jahre 1883 erfolgte dann die Gründung eines weiteren Gesangsvereins unter dem Namen „Aurelia“. Bei dieser Gründung verlor der Verein wiederum einige Mitglieder.

Drei Jahre später, im Jahre 1886 erfolgte dann die Gründung des „ Cäcilien-Vereins “. Zu diesem Verein traten ebenfalls einige Mitglieder bei, sodass der Gesangsverein „Germania“ im Jahre 1888 vor einer sehr schlimmen Krise stand. Die Sänger kamen nicht mehr in die Proben und so sahen sich die damaligen Vorstandsmitglieder gezwungen eine Ruhepause von drei Jahren einzulegen.

Im Jahre 1891 rafften sich dann einige Mitglieder wieder auf und die Gesangsproben wurden eifrig besucht. So entfaltete sich wieder neues Leben in der Germania, sodass der Verein nach kurzer Zeit auf der früheren Höhe stand. Bei der Wiederaufnahme der Gesangsproben wurde als neuer Dirigent Herr Lehrer Volherbst genommen. Dieser Dirigent leitete den Verein nur ein Jahr. An seine Stelle trat im Jahre 1892 Herr Lehrer Leonhardt, bis zum Jahre 1894. Vom Jahre 1894 – 1895 leitete der Lehrer Karle den Verein.
Zum Jahre 1895 übernahm die Leitung des Vereins Herr Lehrer Krämer, bis Herr Oberlehrer Striegel im Jahre 1904 als Dirigent des Vereins gewonnen werden konnte.

Im Jahre 1902 wurde das 40jährige Jubiläum mit einer Fahnenweihe festlich begangen. Am Samstag Abend zog ein großer Fackelzug durch die Ortsstraßen zum damaligen, neu eingeweihten Kriegerdenkmal, wo den im Jahre 1870 – 1871 gefallenen Kriegern gedacht wurde. Am Jubiläumstag bewegte sich ein großer Festzug durch die reich geschmückten Straßen zum Festplatz, wo die Übergabe der neuen Vereinsfahne erfolgte. Gleichzeitig sei hier nochmals bemerkt, dass bei diesem Fest ein Verein-Gruppenbild angeschafft wurde, welchem noch heute im Vereinslokal ein Ehrenplatz eingeräumt wird. Die alte, nicht mehr verwendbare Vereinsfahne wurde dann im Jahre 1903 dem verstorbenen Vereinsmitglied Ludwig Hildebrandt mit ins Grab gegeben.
Mit dem 40jährigen Jubiläumsfest war ein weiterer Aufstieg des Vereins verbunden und so war es dem Verein bald möglich sich auch an den Gesangswettstreiten zu beteiligen.



Im Jahre 1911 übersiedelte der Verein von seinem seitherigen Vereinslokal „Gasthaus zur Krone“ nach dem neuen Vereinslokal „Gasthaus zum Pflug“, wo selbst der Verein bis zum Jahre 1922 verblieb.

Ein Jahr später, im Jahre 1912 konnte das 50jährige Jubiläum gefeiert werden. Dieses Fest wurde im selben Rahmen wie das 40jährige Jubiläum abgehaltean.

Als nun der Verein in schönster Blüte und auf gesanglicher Höhe stand, brach der unheilvolle Weltkrieg 1914 – 1918 aus. Ein Mitglied nach dem anderen wurde zur Fahne einberufen und die Gesangstätigkeit musste eingestellt werden. Nach Beendigung dieses großen und schweren Krieges kehrten die meisten Mitglieder in die Heimat zurück. Einige treue und brave Mitglieder kamen nicht in die Heimat, denn sie fanden und starben den Heldentod für das Vaterland.
Der Gesangsverein Germania wird daher diesen braven und treuen Mitgliedern ein ehrendes Andenken bewahren.
Nachdem nun die Mitglieder vom Felde und aus der Kriegsgefangenschaft zurück gekehrt waren, wurde dann im Laufe des Jahres 1919 die Gesangstätigkeit wieder aufgenommen. Nur wenige Mitglieder fanden sich bei den ersten Proben ein. Erst im Jahre 1920 war der Besuch ein besserer und das deutsche Lied wurde wieder gehegt und gepflegt. Im Jahre 1921 wurde zu Ehren der gefallenen und verstorbenen Mitglieder eine Gedenktafel errichtet und dem Verein zu treuer Obhut übergeben.
Diese Gedenktafel befindet sich im Archiv der Germania.

Anfang 1922 trat der Verein erstmals seit dem Krieg vor die Öffentlichkeit, um sein Können zu zeigen. Mit einem auserlesenen Programm wurde das 1. Konzert im Bahnhofshotel in Ladenburg abgehalten. Die Chöre wurden zur Zufriedenheit aller vorgetragen und der Verein erwarb sich dadurch unter den Bruder-Vereinen einen guten Namen.

Am 9. Juli 1922 feierte der Verein das 60jährige Jubiläum. Aus diesem Anlass stifteten die Frauen der Vereinsmitglieder eine Fahnenschleife. Am Samstag den 8. Juli wurde das Festbankett im „Gasthaus zum Pflug“ gefeiert. Am Sonntag, den 9. Juli bewegte sich ein gewaltiger Festzug durch die Ortsstraßen nach dem Festplatz, wo selbst die von den Frauen und Jungfrauen gestiftete Fahnenschleife dem Verein übergeben wurde. Die in großer Zahl anwesenden Vereine brachten größere Männerchöre und Volkslieder zum Vortrag. Dieses Fest wurde zur Zufriedenheit aller in würdiger Weise gefeiert.
Noch im gleichen Jahr übersiedelte der Verein vom „Gasthof zum Pflug“ in das neue Vereinslokal „Gasthaus zum Deutschen Haus“.

In den darauf folgenden Jahren wurden weitere Konzerte und Liederabende abgehalten, so dass es jedes mal dem Verein möglich war, sein Können zu zeigen.

Am 2. und 3. Juli 1927 wurde das 65jährige Jubiläum gefeiert. Das Festbankett, sowie das Jubiläumskonzert wurde im katholischen Vereinshaus abgehalten. Unter starker Beteiligung der auswärtigen Vereine ging es mittags zum Festplatz, wo bald das übliche Treiben vorherrschte. Dieses Jubiläumsfest nahm wie die übrigen Feste einen guten Verlauf.

In den anschließenden Jahren wurden weitere Vereins- bzw. Familienausflüge unternommen. Besonders ist hervorzuheben, der schöne große Familienausflug nach Rüdesheim mit der Besichtigung des Niederwalddenkmals.
Außerdem beteiligte sich der Verein an Wettgesängen und es kann und darf mit Freuden festgestellt werden, dass es dem Verein immer unter starker Konkurrenz, besonders unter der Leitung des Chormeisters Herrn Köhr gelungen ist, erste Preise zu erringen.
Nicht unerwähnt bleiben soll auch die große Opferwilligkeit der Vereinsmitglieder. Durch eine unternommene Sammlung wurde ein großer Geldbetrag zusammen gebracht, wodurch es dem Verein möglich war ein eigenes Musikinstrument (Flügel) im Jahre 1929 anzuschaffen.

--- Schlusssatz der Chronik zum 70 jährigen Jubiläum. ---

Nachdem nun der Verein am Vorabend des 70 jährigen Jubiläum steht, so soll doch ein Rückblick auf das vergangene geworfen werden.
Der Verein kann und darf daher mit Freuden feststellen, alles getan zu haben, was in seinen Kräften gestanden hat. Aber vor uns steht die Zukunft schwarz und in Dunkel gehüllt. Trotz der zur Zeit herrschenden schweren wirtschaftlichen Verhältnisse dürfen wir nicht verzagen. Wir wollen weiter arbeiten an den hohen Zielen und Aufgaben als deutscher Männergesangverein, damit auch bald wieder durch den Gesang Liebe und Freude in die Herzen der Menschen halten möge. Mit dem Wahlspruch Treu unseren Herzen, Wahr unser Wort, Deutsch unser Lied, Gott unser Hort.

„Bleibt treu der Germania“.


Das 75jährige Bestehen der Germania wurde in üblicher Weise gefeiert.

1933 begannen politische Ereignisse das Vereinsleben zu beeinflussen. Politische Organisationsformen standen im Vordergrund. Chorleiter Haag, der 1938 bestellt wurde, hatte mit vielfältigen Problemen in den Jahren bis 1945 zu kämpfen. Ja, er musste sogar für einige Zeit die Chorarbeit einstellen, da viele Sänger an der Front weilten.

Mit einer Genehmigung der amerikanischen Militärregierung konnte Anfang 1946 im Vereinslokal „Zum Pflug“ über die weitere Zukunft des Chors beraten werden. Dies war nötig geworden, weil viele Sänger gefallen waren, andere sich in Kriegsgefangenschaft befanden. Das „JA“ zum Verein wurde in jener Sitzung beschlossen. Josef Schwinger erhielt den Vorsitz und noch im gleichen Jahr übernahm Julis Neck als Dirigent den Chor.




Das 85jährige Vereinsgründungsfest (1947) fand unter Vorsitz von Emil Hildebrandt statt, der mit dem Chorleiter auch die Vorbereitungen zum ersten Kreiswertungssingen 1948 in Seckenheim zu erarbeiten hatte.




1949 folgte Bernhard Heim für ein Jahr als Vereinsleiter.

Ab 1951 oblag die Leitung des Vereins Heinrich Grimm, der den Verein zum 90jährigen Gründungsfest führte, welches mit einem Pokal und Freundschaftssingen verbunden war. Zugleich konnte Chorleiter Julius Neck sein 25jähriges Dirigentenjubiläum begehen.

Eine neue Phase im Vereinsleben begann, als Chorleiter Eduard Brucker 1953 den Dirigentenstab bei der Germania übernahm. Dank seiner musikalischen Begabung und intensiven Chorarbeit konnten die Sänger ausgezeichnete Noten bei Wertungssingen erringen. Das Badische Bundesliederfest in Karlsruhe (1955) und die Tagesbestleistung in Winden/Pfalz (1957) sind allen Mitgliedern in bester Erinnerung geblieben.

Anlässlich des 95jährigen Bestehens veranstaltete der Chor einen Lieder- und Musizierabend, welcher mit vereinseigenen Kräften und einem Schülerchor bestritten wurde.

Neben dem Wertungssingen standen auch immer wieder Familienabende und Konzerte an, die mit und ohne fremde künstlerische Beiträge großes Interesse fanden. Diese Abende waren Gelegenheiten, neue Leistungen erklingen zu lassen und junge sangesfreudige Männer zu begeistern. Unter diesem Zeichen stand das im April 1962 mit dem Bruderverein „Aurelia“ durchgeführte Gemeinschaftskonzert in der neuen Mehrzweckhalle, welche die Gemeinde Ilvesheim mit dem Schulhausneubau für die kulturellen Veranstaltungen errichtete.

1961, kurz vor dem 100jährigen Jubeljahr, musste ein Dirigentenwechsel vollzogen werden, da die samstägliche Chorarbeit negative Auswirkungen erkennen ließ. Nach neunjähriger erfolgreicher Arbeit wurde auf Vorschlag von Chorleiter Brucker, Musikdirektor Peter Seeger als Nachfolger die Leitung des Chores übertragen. Ihm oblag es, mit dem 1. Vorsitzenden Herrn Heinrich Grimm die Vorbereitungen, zum 100jährigen Vereins bestehenn zu ergreifen.
Beim durchgeführten Delegiertentag am 4. Februar 1962 meldeten sich 40 Vereine zum Prädikat- und Freundschaftssingen.




Namen der Sänger, von Links oben
Reihe 1
Werner Hildebrand, Robert Vögele, Rudi Keller
Reihe 2
Horst Barth, Alois Schmitt, Willi Eresch, Adolf Ridinger, Franz Schmitt, Gerhard Merz, Otto Talkner, Robert Dossmann, Reinhold Schreck, Willi Keller, Kurt Weber, Jakob Helmut Diemer, Paul Linhard.
Reihe 3 und 4
Friedrich Weber, Bernhard Weber, Otto Schrumpf, Edwin Weber, Rudolf Klose, Friedrich Keilbach, Emil Hildebrand, Fritz Jäger, Richard Richter, Karlheinz Jakoby, Oskar Kuhn, Josef Sommer, Norbert Weber, Bernhard Wagner, Kurt Mayer, Eugen Wiegel, Siegfried Paske, Albert Döringer, Walter Jakoby, Heinrich Transier, Fritz Brünnle, Bernhard Heim, Heinrich Barth, Gerald Wagner, Harald Grimm, Karl Breihof, Richard Magin.
Reihe 5
Robert Bürger, Hans Schmitt, Jakob Herre, Peter Hildebrand, Wolfgang Thom, Heinrich Götz, Gerhard Bischoff, Herbert Heintz, Heinrich Götz, Johann Götz, Rainer Linhard, Gernot Herre, Alois Thiel, Wilhelm Wagner, Karl Weber, Heinrich Herre, Hans Herre, Ludwig Götz, Oskar Metzler.
Sitzend
Richard Crönlein, Walter Weber, Silver Jakoby, Heinrich Schmitt, Musikdirektor Peter Seeger, Heinrich Grimm, Hans Götz, Josef Rosival, Edmund Grimm.

Mit einem Festabend am 21. Juni 1962 wurde die Jubiläumsfeier eröffnet. An diesem Abend wurde dem Chor von dem anwesenden Landrat Dr. Gaa die Zelter Plakette überreicht.
Die Frauen des Vereins stifteten anlässlich des Jubiläums eine neue Vereinsfahne sowie einen Fahnen- und Pokalschrank.
Nach Abschluss der Feierlichkeiten stellte im Januar 1963 der 1. Vorsitzende Heinrich Grimm sein Amt, das er zwölf Jahre innehatte, zur Verfügung. Für seine Verdienste um die „GERMANIA“ wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Sein Nachfolger wurde bei den durchgeführten Neuwahlen Johann (Hans) Schmitt.
Unter der Stabführung von Musikdirektor Peter Seeger wurde die Chorarbeit kontinuierlich fortgesetzt, und einige Konzerte wurden aufgeführt. 1963 beteiligte sich der MGV-Germania an einem Konzert des Sängerkreises Heidelberg. 1964 wurde ein Volksliederkonzert mit dem Thema "Brücke zum Lied" (deutsche und europäische Volkslieder) aufgeführt. 1965 nahm der Chor am Badischen Bundessängerfest in Karlsruhe teil. Im Rahmen der Festlichkeiten zum 1200 jährigen Bestehen Ilvesheims gab der Verein im Jahre 1966 ein Konzert, bei welchem unter anderem die "Pfälzische Liedkantate" komponiert vom Dirigenten Peter Seeger, aufgeführt wurde. Beim Bundessängerfest 1968 in Stuttgart wirkte der Chor an einem Sonderkonzert des Sängerkreises Mannheim mit.

An Unterhaltung und Geselligkeit sollte es auch nicht fehlen. So unternahm der Chor im Jahre 1963 die erste Sänger reise ins Ötztal. Seit diesem Jahr werden im zweijährigen Turnus mehrtägige Sänger reisen unternommen.

Nach achtjähriger Dirigententätigkeit trennte man sich im Jahre 1969 von Musikdirektor Peter Seeger, und Josef Reiter trat die Nachfolge an. Noch im gleichen Jahr nahm der Chor an einem gemeinsamen Liederabend der "Reiterschen Chöre" in Wilhelmsfeld teil.

Aus Anlass des 110 jährigen Bestehens der "GERMANIA" wurde im Juni 1972 ein Fest- und Ehrungsabend veranstaltet. Mit einem Konzert "Ein Lied geht um die Welt" wurde das Jubeljahr beendet.




Beim Chorfest, das im Jahre 1975 in Mannheim veranstaltet wurde, beteiligte sich der Verein an der durchgeführten Chorspirale. Im Herbst folgte ein Liederabend, an dem auch die Reiterschen Vereine in der Mehrzweckhalle teilnahmen.
Neben den Veranstaltungen im Laufe eines Jahres - Muttertagsfeier, Herbstball, Weihnachtsfeier, Teilnahme an Prädikat- und Freundschaftssingen – rüstete sich der Verein im Jahre 1976 für das "Erste Ilvesheimer Scheunenfest". In vielen freiwilligen Arbeitsstunden verwandelten die Sänger mit großem Erfolg Ställe und Scheune des Bertholdschen Anwesen in eine Straußwirtschaft.

Bei der Jahreshauptversammlung 1981 gab der 1. Vorsitzende Hans Schmitt nach 18jähriger erfolgreicher Vorstandsarbeit sein Amt ab. Für seine geleistete Arbeit wurde er mit dem Ehrenring der Germania ausgezeichnet.
Nach ihm übernahm Rudi Keller für zwei Jahre den Vorsitz.

Im Jahre 1983 wurde Franz Crönlein Erster Vorsitzender. Mit ihm übernahm eine verjüngte Vorstandschaft die Vereinsführung. Gesangliche Ereignisse des Jahres 1983 war ein Konzert mit Melodien unter dem Motto "Mit Sang und Klang der Donau entlang".

Nun waren die Vorbereitungen für das 125jährige Jubiläum zu treffen. Man beschloss, ein Prädikat- und Freundschaftssingen durchzuführen. Beim einberufenen Deligiertentag am 11. Januar 1987 waren jedoch nur einige der geladenen Vereine durch Abordnungen vertreten. Das vorgesehene Prädikatsingen ließ man deshalb wegen geringer Beteiligung ausfallen.
Vorstandschaft und Sänger entschlossen sich noch am selben Tag, den Blick nach vorn zu richten und das Jubiläum trotzdem feierlich zu beginnen.
Mit einem Ehrungsabend am Freitag, dem 19. Juni 1987, begannen die Festtage. Die Schuljugend und die Ilvesheimer Vereine beteiligten sich am Samstag an den Feierlichkeiten. Am Sonntag klang das Jubiläum mit einem Freundschaftssingen der Gastchöre aus.
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres wurde ein Kirchenkonzert durchgeführt.





Namen der Sänger, von Links oben
Reihe 1
Heinrich Transier, Eugen Wiegel, Josef Holzschuh, Rudi Schollmeier, Jürgen Schmitt, Heinz Hoffmann, Jakob Schmitt, Siegfried Paske
Reihe 2
Heinrich Keilbach, Harald Linder, Wilhelm Ableiter, Rudolf Klose, Wolfgang Uhrig, Wolfgang Jakoby, Bernhard Wagner, Georg Lorek, Wolf-Dieter Kern, Eugen Rödel, Ludwig Heiden
Reihe 3
Karl Keilbach, Friedrich Keilbach, Heinz Barth, Reinhard Dambach, Ulrich Fischer, Karl Hoock, Bernhard Weber, Anton Rosival, Rainer Linhard, Michael Kannengießer, Alfred Fuß
Reihe 4
Hans Götz, Thomas Linhard, Alfonso Oliveri, Hermann Keil, Rudolf Kleinert, Siegfried Ortelt, Fritz Biegel, Heinrich Götz, Michael Pogadl, Walter Gerlich, Michael Uhrig, Bernhard Grimm, Hubert Kleinert
Sitzend
Johann Schmitt, Walter Weber, Thomas Wolf, Robert Vögele, Franz Crönlein, Heinz-Georg Müller, Josef Rosival, Fritz Jäger, Josef Sommer, Jakob Dommberger.

1989 wurde vom Vereinshaus Adler, nach 30 Jahren, in das Gasthaus Krone gewechselt.

Das 1. Herbstfest fand 1990 in der Mehrzweckhalle statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht (volles Haus) und wurde zum Publikumsliebling.

1991 fanden die ersten Skatturniere im Gasthaus zum Ochsen statt.

Im September 1992 kam es zu einem Dirigentenwechsel. Herr Dobrin Panajotov übernahm die musikalische Leitung, nach 13 jähriger Tätigkeit von Herr Reiter.
Unter der Leitung von Dobrin Panajotov machte man eine Konzertreise nach Prag, wo wir gemeinsam mit den Panajotov Chören im Prager Gewandhaus ein vielbeachtetes Konzert gaben. Auch weitere gemeinsame Auftritte der Chöre, wie z.B. im Mannheimer Stadthaus anlässlich der Kurpfälzer Sängertage oder auch bei Besuchen befreundeter Chöre waren immer ein voller Erfolg. Im Jahre 1997 feierte man unter der Leitung von Dobrin Panajotov eine musikalische Weltreise. Unterstützt von hochkarätigen Solisten und Orchestern erlebten die Gäste ein Programm der Extraklasse
Anlässlich der Muttertagsfeier 1997 traten zum ersten Mal die Germania Harmonist´s ins Rampenlicht. Mit unterhaltsamen Schlagern und Evergreens unterhielten Sie das Publikum. Eine Formation, die es leider nach über 10 Jahren Aktivität nicht mehr gibt.

1999 gab es einen Lokal und Dirigentenwechsel. Der Wirt der "Krone" bat den Verein sich ein neues Vereinslokal zu suchen. Im Gasthaus "Zum Adler", welches inzwischen den Besitzer und Wirt gewechselt hat, wurde man freudig aufgenommen.

Hans-Georg Reinhard übernahm, nach sieben jähriger Arbeit von Dobrin Panajotov, den Dirigentenstab.

Die folgenden Jahre waren geprägt von intensivem Vereinsleben, nach dem Motto:
„Nur was wir selbst realisieren können, bringt uns Glück“.
So wurde auch im Jahre 2000 der Themenabend zum Scheunenfest realisiert. Ein kulinarisches Motto eines Abends des Scheunenfestes soll einem Land oder einer Region gewidmet werden. Alle Speisen sollen dann zu dieser Region passen. Wir wollen uns bewusst absetzen vom Grillfestimage anderer Feste. Gesagt getan, es wurde ein voller Erfolg und ist es auch heute noch.

Durch unseren Ehrenbürger Herr Heinrich Vetter hat die Germania am 26.01.2001 ein neues E-Piano erhalten. Der alte funktionsfähige Flügel der Germania, wurde zu einem Geschenk an die Ilvesheimer Schlossschule. Bei der Übergabe des E-Pianos, mit Speis und Trank, wurde im Vereinslokal "Zum Adler" gemeinsam gesungen und gefeiert. Es war ein schöner Abend, der mit dem Lieblingslied von Hr. Vetter, „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ endete.

Am 19.10.2002 fand in der festlich geschmückten Mehrzweckhalle der Festabend anlässlich der 140 - Jahrfeier des MGV Germania statt. Nach dem offiziellen Teil mit Ehrungen und Ansprachen war Unterhaltung angesagt. Mit Showeinlagen der Europa- und Weltmeister im Rock´n Roll, war es eine gelungene, würdige
140 – Jahrfeier.

Im Jahre 2003 fand ein erneuter Dirigentenwechsel statt. Herr Valentin Demeshko übernahm, nach nur vier Jahre Tätigkeit von Herrn Reinhard, die Chorleitung.

Nach 20 abwechslungsreichen, erfüllten Jahren als 1. Vorsitzender der Germania tritt Franz Crönlein im Januar 2004 zurück. Wie zu seinem Amtsantritt 1984, verjüngt sich fast die gesamte Vorstandschaft.
Zu seinem Nachfolger wurde Gerd Wawra gewählt

Nach einem tollen Scheunenfest wurden alle Helfer der Germania die übers Jahr bei uns mitgeholfen haben, ob Mitglied, Freund oder Verwandter, zu einem urigen Helferabend als Dank in die Scheune eingeladen.

„Tosender Beifall für elf Katzenfräuleins und Kater“ so titelte der Mannheimer Morgen am 11. Mai 2006. Musicals sind zurzeit überall aktuell, also will auch die Germania es einmal probieren. Mit einem tänzerischen Potpourri aus dem Musical Cats, präsentiert sich die Germania auf der Muttertagsfeier. Ein durchschlagender Erfolg, der noch mehrmals in Ilvesheim bei anderen Veranstaltungen aufgeführt werden musste.
Im gleichen Jahr sind auch die Satzungen der Germania überarbeitet worden. Sie wurden der Zeit angepasst und der Wahlturnus der Vorstandschaft auf zwei Jahre verlängert.

Ein beschwingter Melodienreigen quer durch Europa war unser Liederabend anlässlich des 145. Bestehens der Germania Ilvesheim. Eine Meisterleistung der 28 Aktiven, ein Lied-Progamm von über einer Stunde, in der vollbesetzten Mehrzweckhalle zu absolvieren. Durch eine kurzweilige Einführung, in die Landschaft, den Fluss oder den See, die im jeweiligen Lied besungen wurde, sang sich der Chor durch Europa und in die Herzen der Besucher. Dieser Abend wird allen Aktiven ein bleibendes Erlebnis sein und noch lange in Erinnerung bleiben.





Namen der Sänger, hintere Reihe
Heinz-Georg Müller, Bernhard Wagner, Gebhard Rudolf, Karl Böhl, Johannes Klemmt, Georg Salzmann, Rudi Keller, Franz Crönlein, Bernhard Grimm, Heinz Barth, Rainer Linhard, Alexander Fuß, Karl Hoock, Rudolf Kleinert, Wolfgang Uhrig.
Vordere Reihe
Michael Pogadl, Herrmann Keil, Heinz Hoffmann, Bernd Dornacher, Dieter Zapp, Harald Linder, Marcus Sauer, Alexander Siebert, Hubert Kleinert, Alfred Fuß, Arthur Koch, Erich Rückert, Gerd Wawra.

Mamma mia, ein Musical, was die Germania – Truppe zur Muttertagsfeier einstudiert hatte, sollte wieder, wie Jahre zuvor, zu einem Hit werden. Doch diesmal kam es noch besser. Die Gemeinde Ilvesheim hat an einem Wettbewerb des Rhein - Neckar - Fernsehens ( RNF-Sommertour 2009) teilgenommen, bei dem live das Musical der Germania aufgeführt und gesendet wurde. Nach dem Tele-Voting der Fernsehzuschauer ist, auch mit Hilfe des Germania Musicals der erste Preis gewonnen worden.

Ab 2008 wurde auf das nächste große Jubiläum des Vereins hingearbeitet, wohl wissend, das Feste und Veranstaltungen im Rahmen des Machbaren liegen müssen, denn getreu dem Motto:
„Nur was wir selbst realisieren können, bringt uns Glück.“
wollen die „GERMANEN“ in Ilvesheim feiern.

In der Vorstandssitzung am 19. November 2010 wurden folgende Festausschüsse zur Gestaltung des Jubeljahres gebildet. Ihre Aufgabe, die Vorbereitung für das in 2012 stattfindende Jubiläum zu übernehmen.
Festausschuss:
Gerd Wawra, Harald Linder, Dieter Zapp, Irmgard Zapp und Bernd Dornacher.
Ausschuss Festschrift:
Gerd Wawra, Dieter Münster, Eugen Rödel, Dieter Zapp und Wolfgang Jakoby.
Ausschuss Presse:
Gerd Wawra, Dieter Zapp, Irmgard Zapp und Hans-Georg Salzmann.
Ausschuss Wirtschaftsbetrieb:
Reinhard Dambach, Bernhard Grimm und Andreas Winkler.
Ausschuss Musik:
Valentin Demeshko (Dirigent), Eugen Rödel und Franz Crönlein.

Seit diesem Tag arbeitete dieser Personenkreis an der Verwirklichung, um ein harmonisches, erfolgreiches Festjahr zu gestalten und zu gewährleisten.Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen sorgte die Vergnügungskommission und für die Dekoration und Schmücken der Veranstaltungsorte die Bastelfrauen.
Die Ausgabe der Festschrift wurde von vielen Mitgliedern und Freunden großzügig finanziell unterstützt.
Der Festschrift wurde eine CD beigefügt mit den „Liedern der letzten Jahrzehnte“ gesungen von der GERMANIA.

Am 16. Juni 2012 wurde in Nagold, dem MGV GERMANIA für 150 Jahre Vereinsbestehens die Conradin-Kreutzer-Tafel überreicht.
Eine Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg für Vereinigungen der Laienmusik. Staatssekretär Herr Jürgen Walter überreichte dem 1. Vorsitzenden Gerd Wawra und dem 2. Vorsitzenden Dieter Zapp im Rahmen des Landes-Musik-Festivals die Tafel und eine Urkunde.

Anlässlich des Jubeljahres fanden folgende Veranstaltungen statt:
22. April Totengedenken
4. Mai Festbankett
5. Mai Ilvesheimer Abend
4. August Event für Helfer und Sponsoren in der Scheune
9. Dezember Adventkonzert

Das Totengedenken fand auf dem Friedhof Mitte statt.

“Wenn ein Verein auf 150 Jahre zurückblicken darf, so muss er sich auch mit Freud und Leid, mit dem Auf und Ab des Weltgeschehens, mit dem Leben und Tod auseinandersetzen“, leitete der erste Vorsitzende Gerd Wawra, seine Rede ein.
Als stilles Zeichen legten Gerd Wawra und Irmgard Zapp ein Blumengebinde zwischen den Gräbern, der ehemaligen Mitglieder, Bürgermeister Jakob Vögele und Geistlicher Rat und Pfarrer Andreas Vogel, ein Blumengebinde nieder.

Fest- und Ehrungsabend am Freitag.
Das Jubiläumswochenende wurde mit einem Prolog der sieben Festdamen Christina Grimm, Lena Keil, Tanja Pogadl, Senta und Sonja Salzmann, Samantha Wagner und Kerstin Wawra eröffnet.
Der Vorsitzende konnte viele Ehrengäste begrüßen. Ganz besonders hieß er den Schirmherren des Festes, Bürgermeister Andreas Metz und den Vertreter des Deutschen Sängerbundes Jürgen Zink herzlich willkommen. Ebenfalls wurden zahlreiche Ehrungen verdienter Mitglieder durchgeführt. Beim zweiten Teil des Abends forderte die Band „Sound Company“ die Besucher zum Tanzen auf. In den Tanzpausen gab es noch einige besondere musikalische und akrobatische Showeinlagen.

Ilvesheimer Abend am Samstag.
Am Ilvesheimer Abend führte Gebhard Rudolf gekonnt durch das Programm. 15 Ilvesheimer Vereine bereicherten mit unterschiedlichen Beiträgen die Veranstaltung. Mit Tanz; Musik, Zauber und selbstgedichtetem gestalteten die Abordnungen den Abend. Das Highlight des Abends kam vom Jubelverein. Mit Rollschuhen und selbstgearbeiteten Kostümen wurde das Musical „Starlight Express“ aufgeführt. Die Inszenierung stammte von Kerstin Wawra. In der vollbesetzten Mehrzweckhalle endete der Ilvesheimer Abend lange nach Mitternacht.

Adventskonzert in der katholischen Kirche.
Fast 80 Sänger, vier Chöre und drei Chorleiter. Mit diesem Konzert setzte der MGV Germania den Schlusspunkt des Jubeljahres. Speziell für diesen Abend wurde ein Projektchor gegründet, der sich aus singfreudigen Mitgliedern zusammensetzte. An dem Konzert nahmen weiterhin der Männerchor des Jubelvereins, I-Chorus und der kath. Kirchenchor teil.



Männerchor beim Kirchenkonzert

Auch die traditionellen Veranstaltungen durften im Jubeljahr natürlich nicht fehlen:
Die närrische Singstunde im Feuerwehrgerätehaus, anschließend die, Teilnahme am Fastnachtsumzug, die Sängerreise ins Emsland, das 38. GERMANIA Scheunenfest, das gemütliche Herbstfest, die große Weihnachtsfeier in der Mehrzweckhalle und das Friedhofsingen am Heiligen Abend.


Die Sängerinnen und Sänger des Projektchors, der für das Jubeljahr gegründet wurde, wünschten dass der Chor erhalten bleibe. Somit wurde in der Jahreshauptversammlung, am 20. Januar 2013 im Gasthaus zum Adler, beschlossen einen gemischten Chor zu gründen. In der ersten Singstunde trafen sich 18. Frauen und Männer.

Im Januar 2015 kam es zu einem Wirte-wechsel im Vereinslokal „Zum Adler“. Am 14. Mai 2015 fand das 1.Vatertagsfest im Bürgerhaus „Hirsch“ statt. Das 40. Scheunenfest wurde im August 2015 im Anwesen Berthold gefeiert.

1250 Jahre Ilvesheim. Aus diesem Grunde fanden im Jahre 2016 verschiedene Veranstaltungen in Ilvesheim statt. Der MGV beteiligte sich am Konzert der Chöre. Unter Leitung unseres Dirigenten Valentin Demeskho brachten beide Chöre verschiedene Lieder zu Gehör. Der Männerchor sang zuerst die beiden weltlichen Lieder „Das Morgenrot“ und „In einem kühlen Grunde“, bevor er mit „Ich bete an die Macht der Liebe“ sehr ergreifend die Zuhörer erfreute. Gemeinsam trugen beide Chöre „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“ sowie „Erlaube mir feins Mädchen“ vor. Stimmgewaltig – dargeboten von allen 5 Chören – erklang „Verleih uns Frieden“ in der vollbesetzten Kirche.

Mit dem Besitzer des „Anwesen Berthold“ konnte ein Mietvertrag über die Scheune geschlossen werden. Daher wurde der Anbau auf der Rückseite der Scheune erweitert und modernisiert.
Somit konnte das 2. Vatertagsfest ebenfalls in der Scheune stattfinden.
Da in den letzten Jahren kein Weihnachtsmarkt mehr in Ilvesheim stattfand, kam Kerstin Wawra auf die Idee, einen Weihnachtsmarkt in der Scheune zu veranstalten. Von Privatleuten wurden Bastelarbeiten, Weihnachtsgestecke usw. angeboten. Für Kaffee und Kuchen, Essen und Trinken sorgte die GERMANIA. Es kamen zahlreiche Besucher. Um 18 Uhr wurde ein Weihnachtsfenster eröffnet.

Somit ist der älteste Verein der Gemeinde ILVESHEIM, "GERMANIA" seinem Wahlspruch:
"IN FREUD UND LEID ZUM LIED BEREIT"
treu geblieben und hat in den 150 Jahren seines Bestehens Zeiten härtester Prüfungen überstanden.

Die hohen Ziele, die einst von den Gründern gesteckt wurden, konnten verwirklicht und hoch gehalten werden.

Anpassungen an den Zeitgeist wurden und werden gesucht, ob wir in Zukunft mit dem gleichen Erfolg weiterleben können, oder Abstriche gemacht werden müssen, mag die Zeit mit sich bringen. Festhalten an den Prinzipien und Traditionen des ältesten Ilvesheimer Vereins unseres MGV Germania wollen wir alle.

„Bleibt treu der Germania,.......
           bleib treu unserer Germania“.



Wolfgang Jakoby, Gerd Wawra


 

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